Skifreizeit 2019


 

Unser erster Skiurlaub mit dem Ski-Club Helsa (von Robert und Heidi Lindenberg)


Mutter und Sohn eine Woche in den Schnee...stressfrei und unkompliziert...Skiurlaub als rund-um-sorglos-Paket? Bei allem Komfort zu einem guten Preis? Der Ski-Club Helsa unter der Leitung von Manfred Schröder machte es möglich!

Einfache Anmeldung, gut organisierter Urlaub. In einem komfortablen Reisebus mit genügend Pausen sicher in's Skigebiet. Sicher, kompetent und entspannt trotz Extremsituation. Schnee ohne Ende. Schon auf der Autobahn ab Nürnberg nur Stop and Go.

Ein Ankommen an diesem Tag: unmöglich! ... zumal die Straßen zum Zielgasthof gesperrt waren.
In aller Ruhe suchte Manfred Schröder vom Bus aus Alternativen. Heißt: Unterkunft für 48 Leute für eine Nacht...aus der dann doch zwei wurden. Erst provisorisch ohne Koffer auspacken, dann für die zweite Nacht ein erneutes Umdisponieren.


Eine Gelassenheit der Leitung und auch der übrigen Mitfahrer, die besser nicht sein konnte.
Statt Skifahren gab es Spiele, Gespräche, Spaziergänge...Sauna und Schwimmbad. Dann nach zwei "verlorenen" Tagen die Entscheidung unserer Leitung: auf zum Zielort! Mit Umweg zwar...aber es ging weiter.


Am Zielort hatten wir aufgrund von Wind und extremen Schneefälle, die drei Tage anhielten, keine perfekten Schneebedingungen. Aber auch diesmal: auf die Skier und los...das Beste aus der Situation machen. 270 (wetterbedingt eingeschränkte) Pistenkilometer, Bustransfer, Skiverleih und Skischule vor Ort machten so einiges möglich.


Am letzten Tag wurden wir mit Sonne und genialen Schneeverhältnissen entschädigt. Naturnahe Unterkunft mit heimeligen Zimmern und gut bürgerlichem Essen vermittelten eine wohlige Atmosphäre. Sauna, Spielzimmer, Turnhalle...an alle war gedacht. ...und immer waren da Menschen vom Skiclub, die halfen, zuhörten und erzählten.


Ein starkes Gefühl von Gemeinschaft bei Erwachsenen und Kindern. Wie eine große Familie...wunderbar war es. ...unser erstes Mal...aber sicher nicht das letzte...

Robert und Heidi Lindenberg

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Skifreizeit mit dem Ski-Club Helsa vom 05. - 12.01.2019 (von Christine)

Morgens um 7 Uhr ging es los vom Bahnhof Helsa an diesem Samstag, dem 05.01. Niemand ahnte bis dahin, wie lange wir brauchen und wann wir ankommen würden.

Werner von Frölich-Reisen musste insgesamt 14 Stunden durchhalten, bis nach Lofer. Staus, Schneemassen und gesperrte Straßen aufgrund von Lawinengefahr im Glemmtal ließen uns nicht bis Saalbach durchkommen. Da wegen der schlechten Sichtverhältnisse die Lawinen bei Hinterglemm nicht gesprengt werden konnten, entschied Manfred, dass wir eine Zwischenstation einlegen und organisierte für 51! Menschen incl. 19 Kindern ein klasse Hotel, den Gasthof Bad Hochmoos in St.Martin bei Lofer. Hier konnten wir spazieren gehen, schwimmen, saunieren und Bier trinken! Wie der Wirt bei der Abfahrt bemerkte, hat der Ski-Club ein großes Loch in seinen Biervorrat getrunken. Allerdings mussten wir in der ersten Nacht das Gepäck im Bus-Anhänger lassen und am nächsten Morgen mussten einige zusammenrücken, um Zimmer für neu ankommende Gäste frei zu machen. Frühstück und Abendessen ließen nichts zu wünschen übrig. Da die Sperrung am Sonntag immer noch nicht aufgehoben werden konnte, blieben wir noch eine zweite Nacht im Hotel und fuhren am Montag Morgen ins heiß ersehnte Skigebiet, d.h. 52 Stunden später als geplant!

Hier liefen wir in Schönleiten zum Feriengut Grubhof hoch, das Gepäck wurde transportiert, und ab mittags ging es ins Schneevergnügen. Zuerst alle zusammen, am nächsten Morgen in Gruppen mit Waldi, Benni, Manfred B. und Manfred Schröder. Nach und nach fielen einige wegen Erkältung aus. Evi kümmerte sich um die Gäste und das beliebte Gulasch wurde am letzten Abend nachgeholt. Drei Mädels bereiteten eine Eisbären-Aufführung in der Turnhalle vor und Feldschröder initiierte das Mörder-Spiel. Die meisten Mörder müssen allerdings noch üben, denn sie wurden bei der Tat beobachtet. Auch im Grubhof gab es eine Ruhe- oder Redesauna – je nach Bedarf. Am vorletzten Tag wurde eine Rallye organisiert: vier Gruppen mussten fünf Posten ansteuern und Aufgaben lösen, von Wissen bis Geschicklichkeit und Schnelligkeit war alles dabei. Bei der Siegerehrung gab es für die erste Gruppe Skier (aus Schokolade) und alle Kinder erhielten eine Schnucketüte. Abends stürzten sich einige ins Apres-Ski-Vergnügen in den Goas-Stall in Hinterglemm. Am letzten Tag wurden wir noch mit Sonne belohnt! Bei guten Pisten-Verhältnissen ging es für die meisten Richtung Leogang. Dort nahmen wir unseren Alpenschmaus in der „Alten Schmiede“ ein und wer wollte, ein Glas Sekt in der Sektbar.

Manfred wurde vom HR3, HR4 (Audio), RTL (Video) und von der HNA mehrmals interviewt, die alle sehr am Schicksal von 51 Menschen aus Nordhessen im Salzburger Land interessiert waren. Crashs und Rouladen auf der Piste gehörten auch dazu – alles wurde gemeistert und nichts hat uns die Laune verdorben. Es gab immer helfende Hände und „Müllsammler“. Cordula Grün und Sissi waren die meist besungenen Damen. Werner enteiste und schaufelte den Bus immer wieder frei und reparierte die Kaffee- und die Video-Anlage.

Am Samstag, dem 12.01. ging es dann um 8 Uhr 30 zurück nach Helsa, wo wir trotz eines 80 km-Umweges nach ca. 12 Stunden Fahrt ankamen. Alles in allem war die Freizeit ein Erlebnis, das mit diesen Schneemassen in den letzten 30 Jahren so nicht vorgekommen war! Glück gehabt, denn wir waren weder von der Außenwelt abgeschnitten, noch wurden wir verschüttet. Danke dem Ski-Club Helsa und vor allem dem Vorsitzenden Manfred für seine gute Organisation und für das warmherzige Miteinander, denn auch wir „Externe“ wurden sehr gut aufgenommen.

Ski Heil! Von Christine