SKI-CLUB HELSA 1953 e.V.

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DBK-Nacht-OL



Am Samstag 23.03.19 / Sonntag 24.03.19 ist das erste nationale Wettkampfwochenende im Vorland des Erzgebirges gewesen. Den Auftakt bildete ein Sprint in der Stadt Roßwein, den die OL-Jugend der TU Dresden organisiert hatte.


 
Bei strahlend blauem Himmel und fast sommerlichen Temperaturen war es für Leon und Valentin der richtige Anlass, um die neuen Vereinssprintertops erstmals zu tragen. Der Sprint, der auch zur Deutschen Parktour zählt, führte uns zunächst durch die Altstadtgassen von Roßwein. Dann hatten die Bahnleger eine Besonderheit eingebaut, denn die Stadt Roßwein hat in einem weitläufigen Spielplatzareal  an der Freiberger Mulde ein aus Hecken angepflanztes Labyrinth. Und natürlich stellen OLer in ein solches Labyrinth einige Posten rein. Es gab eine Kartenvergrößerung  des Labyrinthes, die man zur genaueren Orientierung benutzen sollte. Einige Läufer hatten diesen Hinweis allerdings bei den technischen Hinweisen überlesen, so dass sie so lange im Labyrinth umherirrten, bis sie die richtigen Posten gefunden hatten. Andere Läufer versuchten sich die Reihenfolge einzuprägen, um schneller durchs Labyrinth zu kommen. Einige mussten dann aber im Ziel feststellen, dass sie die Postenreihenfolge vertauscht  und somit einen Fehlstempel hatten.

Nach dem Gewimmel im Labyrinth verliefen die Bahnen über das Spielplatzareal zurück in die Altstadt. Zum Abschluss gab es nochmal einige Höhenmeter und ein paar kurze Posten in den verwinkelten Gassen, um dann auf dem Marktplatz zu enden.



Louisa belegte in der D14 Platz 2.

Nach diesem Sprint zog die OL-Gemeinde weiter ins nahe gelegene Siebenlehn. Nach einer Pause wurden ab 19.30 Uhr die Deutschen Bestenkämpfe im Nacht-OL gestartet. Bis Anfang der Woche stand es noch auf der Kippe, ob der Wettkampf stattfinden konnte, denn nach den Sturmschäden im letzten Jahr, als der Wettkampf an gleicher Stelle abgesagt werden musste, wurde der Wald auch von den letzten Stürmen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Es mussten alle Bahnen erneut kontrolliert werden und alle größeren Windwurfflächen wurden noch mit Sperrgebieten in die Karte eingearbeitet. Allerdings konnten die vielen umgefallenen Einzelbäume nicht kartiert werden und auch der übrige Wald war von losem Bruchholz übersäht.

Bei inzwischen recht kühlen Temperaturen und pechschwarzer Nacht begaben wir uns auf die anspruchsvollen Bahnen. Immer wieder stand man vor einer Wand aus Geäst, das die direkte Route versperrte und musste sich einen Durchgang suchen ohne von der richtigen Richtung abzuweichen. Leon berichtete hinterher, dass er nicht einen Meter Weg nutzen konnte und die gesamte Strecke von 13,5 km quer laufen musste. In vielen Kategorien gaben Läufer ihren Wettkampf vorzeitig auf, in der Herrenelite kam weniger als die Hälfte der Läufer mit korrekter Wertung ins Ziel. Leon erkämpfte sich in der HE einen respektablen 9. Platz.

Valentin wurde von einer anderen Tücke des Nacht-OLs erwischt: an der am weitesten vom Start oder Ziel entfernten Stelle auf seiner Bahn fiel seine Lampe aus und er stand im Dunkeln. Doch als erfahrener Nacht-OLer hatte er eine kleine Ersatztaschenlampe dabei, so dass er sicher den Rückweg fand, auch wenn er seine Bahn nicht mehr beenden konnte.

Als um 24.00 Uhr Zielschluss war, gab es noch einen Topf Nudeln und dann war zügig Nachtruhe, denn nach nur 8 Stunden Schlaf mussten wir uns für den nächsten Wettkampf fertigmachen. Zum Abschluss des Wochenendes wurde im gleichen Wald ein BRL-Lang gelaufen. Der Vorteil bei Tag war, dass man einen besseren Überblick hatte und die Sturmschäden besser umlaufen konnte, was das Ganze aber nicht weniger anstrengend machte. Auch diese Bahnen waren wieder äußerst fordernd. Louisa hatte sich für diesen Lauf viel vorgenommen, da sie mit ihrem Nacht-OL überhaupt nicht zufrieden war und sie zu viele Fehler gemacht hatte. Sie freute sich riesig über Platz 2.

Als wir uns nachmittags auf den Heimweg begaben, hatten wir von den 3 Wettkämpfen mit Einlaufstrecken und Wegstrecken zum Start und Ziel insgesamt zwischen 20km (die kürzeren Bahnen) und 50km in der HE in den Beinen. Wir waren uns einig, dass die Wettkämpfe wieder Spaß gemacht hatten, eine echte Herausforderung waren und dass über der DBK-Nacht-OL immer ein besonderer Hauch von Abenteuer weht!

Hier die Ergebnisse aus Vereinssicht:

Sprint in Roßwein:
Louisa: Platz 2/ D14
Valentin: Fehlst./ HE
Leon: Platz 16/ HE
Brigitte: Platz 18/ D45

DBK-Nacht-OL:
Louisa: Platz 5/ D14
Valentin:  Aufg./ H21A
Leon:  Platz 9/ HE
Brigitte: Platz 4/ D50
Peter: Platz 22/ H50

BRL-Lang:
Louisa: Platz 2/ D14
Valentin: Platz 13/ H21AK
Leon: Platz 8/ HE
Brigitte: Platz 12/ D50
Peter: Platz 1/ DirKS


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