SKI-CLUB HELSA 1953 e.V.

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24h Wolfersdorf


22. Thüringer 24-h-OL in Trockenborn Wolfersdorf am 31.05.-02.06.2019

Freitagabend spielte wie immer eine Band aus Jena, damit sich die Wettkämpfer vor den anstrengenden Läufen nochmal die Beine beim Tanzen lockern konnten. Insgesamt waren rund 950 Läufer aus mehr als 30 Nationen angereist, um die 6-h-(Jugend), 12-h- oder 24-h-Staffel mitzulaufen.



Am Samstag starteten um 9.00 Uhr die Startläufer auf die erste Strecke. Dieses Mal mussten zuerst 6 Themenbahnen absolviert werden, bevor die Staffeln frei unter den Easy- und Difficult-Bahnen mit unterschiedlicher Länge wählen konnten. Das Regelwerk ist dahingehend geändert worden, dass die Bahnen insgesamt kürzer waren, dafür gab es mehr Bahnen, die gelaufen werden mussten.
Das Wettkampfzentrum lag wie schon im Jahr 2011, als Wolfersdorf schon einmal Austragungsort des 24-h-OLs war, neben dem Waldschwimmbad. Bei den warmen Temperaturen wurde das Bad auch von vielen Wettkämpfern genutzt, auch oder gerade weil es unbeheizt und „naturkalt“ war.

Die Wettkämpfer unseres Vereins starteten in 3 unterschiedlichen Teams. Louisa lief wieder zusammen mit Freunden aus Westfalen. Dieses Mal  starteten sie das erste Mal als 12-h-Staffel, da ein Teil ihrer Freundinnen für die Jugendstaffel zu „alt“ geworden ist.
Inga, Valentin, Helga, Martina (eine Bekannte aus Westfalen, die kurzfristig für den verletzungsbedingt ausgefallenen Peter ins Team gekommen ist) und ich starteten als „Hirschbergschnecken“ in einer 12-h-Staffel. Uns war klar, dass unsere direkte Konkurrenz die Staffel unserer Kinder sein würde und dass wir uns anstrengen mussten, um nicht „überlaufen“ zu werden. Lange Konnten wir mithalten, letztlich hatten beide 12-h-Teams 16 Bahnen absolviert, aber die Jugend hatte ihre Bahnen schneller abgelaufen und fast hätte Louisa noch eine 17. Bahn ins Ziel gebracht. Es resultierten die Plätze 62 (HaLiBo) und 66 (Hirschbergschnecken).

Leon war mit einem Team Göttinger Studenten ebenfalls in einer 12-h-Staffel am Start. Das gut besetzte Team, das unter anderem eine frisch gekürte Hochschulmeisterin dabei hatte, hatte sich ganz selbstbewusst den Namen „Das führende Team“ gegeben. Lange Zeit war „Das führende Team“ auch das führende Team, auch wenn die Technik manchmal in der Auswertung etwas hinterherhinkte und die Führung nicht richtig anzeigte. „Das führende Team“ konnte 24 Bahnen erfolgreich ablaufen, nur die „Bulldozer Quattro“ hatten kurz vor Schluss der 12 Stunden Laufzeit einen Wechsel mehr und gewannen mit 25 Bahnen.

Abends, nachdem unser Lauf beendet war, aber die 24-h-Staffeln noch unterwegs waren, waren Helga und ich uns einig, dass unsere 24-h-Staffel fehlte. Sonst betreuten wir unsere Läufer durch die Nacht und so saßen wir einfach vor dem Zelt und schauten in den thüringischen Sternenhimmel.

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